Volunteer bei Sambhali

Im Februar 2015 erfüllte sich ein Lebenstraum für mich: Zwei Monate Mithilfe in einem Frauenprojekt. Es war spannend, weg von zuhause und mich ganz einlassen auf Unbekanntes: ein Hilfsprojekt in Nordindien. Klima, Kultur, Sprache… alles anders. In dieser kurzen Zeit brauchte ich zuerst  ein paar Tage für mich, um mich um- und einzustellen auf diese andere Welt. Ich merkte, dass Zeit hier eine andere Rolle spielte: trotz eifriger Betriebsamkeit und vieler Menschen. Dann war ich Teil eines besonderen Projektes: ich durfte Frauen verschiedenes Alters beim Lernen oder in der Nähwerkstatt begleiten, sowie eine Gruppe von Mädchen, die durch das Projekt zur Schule gehen konnten. Und es blieb doch Freiraum, um selbständig zu sein. Die Geduld, Gelassenheit dieser Menschen ist bemerkenswert, die trotz aller Widrigkeiten und Ungerechtigkeiten nicht aufgeben. Umso schöner war es für mich zu erleben, dass trotzdem die Herzlichkeit und Freude gelebt wird. Mit kleinen Gesten, wenig Aufwand kann große Verwandlung geschehen. Vor allem die Anteilnahme nicht nur innerhalb des Projektes, sondern auch die Aufmerksamkeit, die von außen kommt (hier meine ich die verschiedenen Unterstützer/innen), das bedeutet den Menschen dort sehr viel. Es gibt ihnen Mut. Gerade bei den Kindern konnte ich miterleben, wie sie profitieren und die Freude auch ausdrücken. Mahatma Gandhi meinte „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht in der Welt“. Das ist zeitlos. Bei Sambhali wird es gelebt. Ich wünsche Sambhali weiterhin alles Gute, viel Kraft und Menschen die das Projekt unterstützen.

Danke, dass ich dabei sein durfte. Namaste

Andrea aus Engerwitzdorf